Das neue Berufsakademie-Modell in Heidelberg:
Ein Semester gliedert sich in Praxis- und Theoriephasen, die sich
innerhalb der laufenden Woche abwechseln: ca. 20 Stunden theoretische
Ausbildung an der Berufsakademie und etwa 20 Stunden Praxis im
Unternehmen.
Ablauf und Aufbau des Studiums an der Berufsakademie:
- Einstiegstraining: Gezielte Vorbereitung auf die praktische Arbeit im Betrieb
- Semester 1 bis 4:
Theoriephasen: Vorlesungen, Übungen und Planspiele in den Bereichen Informatik, Mathematik, Wirtschaft, Recht, Informationssysteme und spezielle Vorlesungen für die einzelnen Studiengänge. Ausarbeitung eines Vortrags über die praxisbezogene Tätigkeit der Studenten. Englisch, Präsentationstechniken und Einführung in das Projektmanagement zur Abrundung der Studieninhalte. Begleitende Klausuren in allen Fächern.
Praxisphasen: Mitarbeit in ausgewählten Funktionsbereichen des Unternehmens. Ausarbeitung von Praxisberichten über die Arbeit in den Unternehmen.
- Zwischenprüfung: In die Benotung der Zwischenprüfung gehen die Klausurenergebnisse der ersten vier Semester ein sowie die Note der Assistentenarbeit.
Assistentenarbeit: Sie bildet den Hauptteil der Praxisphase in den Unternehmen. Sie verdeutlicht, dass die theoretisch erlernten Studieninhalte in einem Projekt eigenständig umgesetzt werden können. Abschluss: Wirtschafts-Assistent/in (BA)
- Semester 5 und 6:
Theoriephasen: Vertiefung der theoretischen Ausbildung in unterschiedlichen Wahlpflichtfächern. Seminararbeiten zu bestimmten Vorlesungen.
Praxisphasen: Weitgehend selbstständige Arbeit in den jeweiligen Funktionsbereichen des Unternehmens. Ausarbeitung eines Praxisberichts.
- Abschlussprüfung: Schriftliche Prüfung zu den Inhalten des Hauptstudiums.
- Abschlussarbeit : Selbstständige Lösung einer betrieblichen Problemstellung unter Anwendung bisher erlangter Kenntnisse und Fähigkeiten und deren Dokumentation.
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